7 Etappen · 1 Wirt · Rückkehr ungewiss
„Ich schick dich gleich mal durch den Schellenwald.“ Ab heute geht das auch per Link.
Eine Schelle ist umgangssprachlich eine Ohrfeige — verbreitet vor allem im Rheinland, Ruhrgebiet und in weiten Teilen West- und Mitteldeutschlands. Das Wort kommt von schellen (klingen, läuten): Eine ordentliche Schelle macht ein Geräusch, und danach klingeln einem sprichwörtlich die Ohren.
Der Schellenwald ist die scherzhafte Steigerung davon: ein erdachter Wald, in dem hinter jedem Baum die nächste Schelle wartet. Wer durch den Schellenwald geschickt wird, sammelt also nicht eine, sondern eine ganze Wanderroute voller Ohrfeigen ein.
Die HerkunftDie Redensart ist eng verwandt mit dem älteren bairisch-österreichischen Watschenbaum („Gleich fällt der Watschenbaum um!") — auch dort wächst die Ohrfeige bildlich am Baum. Der Schellenwald pflanzt gleich einen ganzen Forst davon. Als feste Wendung verbreitete er sich vor allem über Jugendsprache und Internetkultur; eine belegte Erstquelle gibt es nicht, das Bild lebt vom Volksmund.
Die VerwendungGemeint ist die Drohung so gut wie nie ernst: Der Satz ist eine augenzwinkernde Leerdrohung unter Freunden, Geschwistern oder Kollegen — die sprachliche Quittung für einen schlechten Witz oder eine freche Bemerkung. Genau dafür gibt es diese Seite: Der Wald ist komplett virtuell, und die einzige Rötung entsteht vom Lachen.
Schritt 1
Der Name steht später im Link und auf dem Wanderdiplom.
Schritt 2
Schritt 3
Wer den Link öffnet, betritt den Wald. Ohne Vorwarnung.
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Etappe 0
Forstamt Handkante · Abteilung Erziehung
verliehen an
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